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Verein zur Erhaltung gesunden
Lebensraumes eV
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Merkblatt Mobil-Funk Autor:
Wolfgang Scharfenberg, 2003-03-06
Merkblatt zum Thema Strahlenbelastung durch Funkwellen Vorwort Dieses Merkblatt gibt meine persönliche Meinung zu dem Thema wieder. Diese Meinung ist gebildet aus einer Mischung von erlernten Grundlagen in einem Studium der Nachrichtentechnik, angelesenem Wissen, Bewertung von Meinungen verschiedener, widersprüchlicher Spezialisten, einer Portion Menschenverstand und Intuition. Da es bis heute keine unwiderlegbaren Beweise für die positiven wie negativen Wirkungen der Funkwellen gibt mag ein jeder selbst entscheiden ob er dieses Merkblatt als nützlich oder als reine Papierverschwendung betrachtet. GrundlegendesAlles
Leben dieser Welt kam bis vor kurzem ohne Funkwellen aus. Daher ist anzunehmen,
dass ein positiver Effekt von Funkwellen auf den Organismus nicht zu erwarten
ist. Trotz
teilweise starker Funkwellen leben immer mehr Menschen immer länger. Daher ist
anzunehmen, dass Funkwellen nicht extrem gefährlich sind. Die
Wirkung von Funkwellen nimmt mit der Entfernung vom Sender quadratisch ab, also
doppelte Entfernung = ein viertel Wirkung, 10-fache Entfernung = 1/100 Wirkung.
Daher ist der Abstand zu Sendern nach Möglichkeit besser groß zu halten „Niederfrequent
gepulste Hochfrequenzen“ gelten heutzutage als die gefährlichste
Belastung bei Funkwellen. Dieses sind einfach gesagt alle modernen digitalen
Funkverbindungen, insbesondere Handy und schnurloses Telefon. Nicht
nur der „Sendemast der Telekom“ ist ein Sender, auch jedes Handy und
Schnurlostelefon gehört hierzu. Nun eine kleine Tabelle. Hierin findet sich die durchschnittliche effektive Sendeleistung einer GSM-Sendeanlage, eines Handys bei Maximalleistung, eines Handys bei Minimalleistung und eines schnurlosen Telefons. Außerdem gibt sie die Entfernung vom Sender an, bei der die jeweils gleiche Wirkung erzielt wird. Es folgt eine geschätzte Einschaltdauer, eine typische Entfernung sowie ein Vergleichswert für die wirkliche Belastung:
Entfernung
bei gl. Wirkung = Quadratwurzel ( Sendeleistung * 100)
reiner Vergleichswert ! Belastung
= Sendeleistung / Entfernung² *
Einschaltdauer * 1000
reiner Vergleichswert ! Befindet
sich ein Handy bis zu 1900 m entfernt vom Sender, so sendet es mit
Minimalleistung, ab ca. 22 km mit Maximalleistung. Diese Werte gelten bei
Sichtkontakt. In oder hinter Gebäuden sowie in Fahrzeugen wird das Handy
deutlich eher mit höherer Sendeleistung betrieben. Im Gegenzug sinkt die
Belastung durch den GSM-Sender. Ein
Auto ist ein „Faradayscher Käfig“ das heißt elektrische Energie
kommt nur stark gedämpft herein und hinaus. Funkwellen im Auto werden ins
Innere zurückgeworfen und addieren sich hier beträchtlich Tipps
zum Umgang mit Handy und schnurlosem Telefon (und ähnlichem) Benutzen Sie die Geräte nur so kurz wie nötig. Sorgen
Sie für einen möglichst großen Abstand zwischen Ihnen und den Geräten wenn
diese aktiv senden. Dieses kann zum Beispiel mit Freisprecheinrichtungen
realisiert werden. Benutzen
Sie die Geräte dort, wo sie möglichst guten Empfang haben. Dieses kann zum
Beispiel an einem Fenster mit Blick auf den GSM-Sender sein. Benutzen
Sie Handys nie ohne Außenantenne in Fahrzeugen. Neben der extremen Strahlung
erlischt auch die Betriebserlaubnis moderner PKW! Betreiben
Sie Schnurlostelefone nie neben dem Bett. Der beste Platz für die Basisstation
ist im Zentrum der Wohnung, z.B. im Flur. Benutzen
Sie anstelle von modernen „DECT-Telefonen“ die analogen
Schnurlostelefone. Es gibt hiervon allerdings keine große Auswahl mehr. SchlusswortLeider
kann ich Ihnen nicht garantieren, dass Sie sehr alt werden wenn Sie meine Tipps
beherzigen. Aber: schaden tun sie bestimmt nicht! Und
noch eines: ziemlich sicher haben Handys mehr Leben gerettet als gekostet
solange sie sachgerecht eingesetzt wurden |