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Stand im November 2010: siehe
Schreiben des Staatssekretärs Dr. Scheuer des BMVBS vom 15.11.2010
Der Staatssekretär des BMVBS, Hr. Dr. Scheuer
(CSU), sagt die Untersuchung "von möglichen Erweiterungsflächen im
Abschnitt südlich Hamburgs bis Soltau-Ost" schriftlich zu.
Damit wird ein erstes Etappen-Ziel unserer
Aktivitäten erreicht.
Der Staatssekrerär des BMVBS in Berlin, Hr. Dr.
Scheuer (CSU) hat sicherlich nicht zuletzt aufgrund unserer Aktivitäten
als Verein reagiert und mit seinem Antwortschreiben an den
Verein zur Erhaltung
gesunden Lebensraumes eV Stellung bezogen (vgl. Schreiben an die / von der
Politik)
Es darf nicht sein, dass die Planungen zur
Rastplatzerweiterung an der
Niedersächsischen Landesgrenze aufhören!!
Es darf nicht sein, dass der Bund die Länder zum
Spielball seiner Interessen macht!!
Am 18.03.2010 hat auf Veranlassung der MdLs Herr
Böhlke (CDU) und Frau Somfleth (SPD) ein Gespräch bei dem Niedersächsischen
Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Herrn Bode, unter
Beteiligung der Landesbehörde Hannover und dem Gemeindedirektor Herrn Schwarz
und unserem Bürgermeister Herrn Rick sowie Vertretern des
Vereins
zur Erhaltung gesunden Lebensraumes eV und der
Bürgerinitiative Rastplatzwahnsinn aus Ramelsloh stattgefunden.
Bei diesem Termin hat der Verein zur Erhaltung gesunden Lebensraumes eV
nochmals wie schon in strategischen
Vorgesprächen darauf gedrängt, die Planungsvorgaben des Bundes zu
Rastplatzerweiterungen für Niedersachsen und damit insbesondere für die Gemeinde
Seevetal mit Hamburg, aber auch mit Mecklenburg-Vorpommern und
Schleswig-Holstein einheitlich abzustimmen und zu koordinieren. Dies hat
nachweislich mit den Darstellungen des Straßenbauamtes Verden (Stand 18.03.2010)
nicht stattgefunden.
zur Begründung: Die seitens
des Straßenbauamtes Verden bisher vorgelegten und am 18.03. 2010 detailliert
dargestellten Planungsunterlagen sind als nachvollziehbare Grundlagenermittlung
und Vorplanung gemäß HOAI zu bewerten: damit sind die im UIG benannten
Parameter zur Beteiligung der Öffentlichkeit erfüllt.
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Weiterhin hatte am 16.03.2010
im "Helbach-Haus" in der
Bürgermeister-Heitmann-Str. 34c in Meckelfeld eine
außerordentliche Umwelt- und Planungsausschusssitzung stattgefunden, an der ca.
150 Menschen teilgenommen haben (vgl. auch
Pressemitteilung des Vereins)
Darüber hinaus hat am 26.02.2010 gemeinsam mit dem
Verein zur
Erhaltung gesunden Lebensraumes eV
und der Bürgerinitiative
Ramesloh gemeinsam mit
politischen Vertretern des Bundes und Landtages und unserem Gemeindedirektor
-Herrn Schwarz (SPD)- und unserem Ortsbürgermeister -Herrn Rick (CDU)- ein
einstündiger Besuchstermin bei dem Staatssekretär des BMVBS -Herrn Dr. Scheuer
(CSU)- in Berlin stattgefunden (vgl.
auch Foto aus Berlin)
Nach diesem Gespräch hat das BMVBS (Berlin/Bonn)
die Untersuchung alternativer Standorte veranlasst!!!!!
Der
Verein
zur Erhaltung gesunden Lebensraumes eV ist gemeinsam mit der BI
Ramelsloh auf der Grundlage des Umweltinformationsgesetzes (UIG) gegen die bisherigen Planungen
zur Erweiterung der Rastplätze Seevetal und Hasselhöhe in ihren unmittelbaren
Ortsnähen juristisch mit seinem Rechtsbeistand vorgegangen.
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Grundsätzliche Informationen zu den Rastplatzerweiterungen:
Veranlassung der Planungen zur
Rastplatzerweiterung Seevetal und Hasselhöhe
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und
Stadtentwicklung (im folgenden BMVBS) hat vor dem Hintergrund fehlender
Stellplätze für LKWs auf den Bundesautobahnen Deutschlands alle Länder
-und damit auch Niedersachsen- mit der Untersuchung und Planung zur
Ausweisung neuer LKW-Stellplätze an den Autobahnen beauftragt.
Im Rahmen dieser sogenannten
"Auftragsverwaltung des Bundes" können die jeweiligen
Landesministerien (also hier das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft,
Arbeit und Verkehr*), die vom Bund beauftragten Planungsleistungen wiederum an
die nachgeordneten Verkehrsbehörden des Landes delegieren.
Im Fall der Planungen der
Rastplatz-Erweiterungen Seevetal und Hasselhöhe, von denen alle Ramelsloher und
Ohlendorfer Bürger und Bürgerinnen unmittelbar betroffen sind, übernimmt das
"Straßenbauamt Verden" die Planungsaufgaben und beauftragt hierfür meist externe
Planungsbüros.
*) ...weil in Niedersachsen die verkehrlichen
Belange bei dem Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und
Verkehr angesiedelt sind, vgl.
auch Organigramm).
Sachstand der bisherigen Planungen
Im Verlauf der letzten Monate wurden die
Planungen dahingehend konkretisiert, dass erste Grundrisspläne im Rahmen
der Vorplanung für die betroffenen Flächen erstellt und der Gemeinde Seevetal
zur Verfügung gestellt wurden.
Diese Pläne und dargestellten Flächen
sind,- und werden meist dann auch offiziell-, Bestandteil eines
anschließenden Planfeststellungsverfahrens zur Erweiterung der Rastplätze Hasselhöhe und Seevetal.
Viele Erfahrungen lassen befürchten,
dass grundsätzliche Planungsänderungen trotz
vieler berechtigter Einwände betroffener Bürger im Anhörungsverfahren des
Planfeststellungsverfahrens meist unberücksichtigt bleiben und nicht mehr zu
einer weitreichenden Planungsveränderung führen werden.
Wenn wir nichts unternehmen, steht ein rechtskräftiger
Planfeststellungsbeschluss zur Erweiterung der Rastplätze im Raum, der nicht nur den Lebensraum vieler
Ramelsloher und Ohlendorfer unmittelbar verschlechtern wird, sondern auch für
die gesamte Region der Gemeinde Seevetal durch Verlust der Lebensqualität und
mit Sicherheit auch dem Wegzug vieler spürbar sein wird.
Was können
wir eigentlich dagegen tun?
Viele unserer Erfahrungen als Verein mit vergleichbaren
Vorhaben wie Kiesabbau oder Planungen zur Y-Trasse der Deutschen Bahn zeigen,
dass wir so schnell wie möglich handeln sollten, um diese Planungen zu
verhindern:
Die Umsetzung der bisherigen, aktuellen Planungen in unmittelbarer Nähe unserer
-vorwiegend durch Wohnungsbebauung- geprägten Ortschaften müssen gemeinsam mit
vielen anderen Betroffenen verhindert werden, um weitere und unzumutbare Verlärmungen und
Wertminderungen unserer Lebensräume nachhaltig zu verhindern.
So hat der Verein
zur Erhaltung gesunden Lebensraumes eV
bereits seit September 2009
-wie auf der Seite unserer bisherigen
Aktivitäten dargestellt-, verschiedene Pressemitteilungen veröffentlicht und viele politische
Entscheidungsträger aller Parteien auf Kommunal- Landes-, aber auch
Bundesebene angeschrieben, um die bisherigen Planungen in unmittelbarer Nähe unserer
Ortschaften einzustellen und langfristig zu verhindern.
siehe auch Pressemitteilungen
u.a. des Vereins
siehe auch Schriftwechsel des Vereins mit
politischen
Vertretern
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